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© gilbertc dreamstime.com Markt | 18 Oktober 2016

Continental mit Gewinnwarnung

Der deutsche Automobilzulieferer Continental AG ändert Ausblick für das Geschäftsjahr 2016.
Die Divisionen Chassis & Safety und Interior rechnen aufgrund von Gewährleistungen für Produkte, die mehrheitlich in den Jahren 2004 bis 2010 ausgeliefert wurden, und wegen möglicher Aufwendungen für anhängige Kartellverfahren mit potenziellen Belastungen in Höhe von insgesamt etwa EUR 390 Millionen.

Die Lieferantensituation eines Zulieferers für Mikrocontroller hat sich aufgrund eines neuerlichen Erdbebens am 31. August 2016 in der Region Kumamoto, Japan, weiter verschlechtert. Deswegen rechnet die Division Interior im laufenden Jahr mit einem Umsatzausfall in Höhe von mindestens EUR 100 Millionen (bisher EUR 50 Mio.). Das EBIT wird aufgrund von Sonderfrachten, Produktanpassungen und höheren Fertigungskosten mit etwa EUR 50 Millionen belastet.

Höher als erwartet ausfallende F&E-Vorleistungen belasten darüber hinaus die Divisionen Interior und Powertrain mit zusätzlich etwa EUR 60 Millionen. Dadurch wird die bereinigte EBIT-Marge der Division Powertrain im Jahr 2016 unter der des Vorjahres von 5.7 Prozent liegen.

Diese Belastungen können nur in Teilen aufgefangen werden. In Summe bedeutet dies einen negativen Effekt auf das berichtete und das bereinigte EBIT der Automotive Group in Höhe von etwa EUR 480 Millionen.
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2016.11.29 16:13 V7.6.2-1