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© begemot 30 dreamstime.com Design Analysen | 03 Juni 2015

70 Prozent der Weltbevölkerung werden bis 2020 Smartphones anwenden

Die neusten Erkenntnisse des Ericsson Mobility Report zeigen, dass bis 2020 fortschrittliche Mobiltechnologien alltäglicher auf der Welt sein werden.
Laut dem Bericht, der aktuelle Entwicklungen im Mobilfunkbereich beschreibt, wird das Wachstum in gesättigten Märkten von einer steigenden Zahl von Endgeräten pro Nutzer hervorgerufen. In Entwicklungsregionen wird der Markt durch die wachsende Zahl von Neukunden getrieben, die von günstigeren Smartphone-Preisen profitieren. Fast 80 Prozent der Teilnehmer, die sich bis Ende des Jahres 2020 erstmals ein Smartphone anschaffen, werden aus dem Raum Asien-Pazifik, dem Mittleren Osten und Afrika kommen.

Mit der anhaltenden Verbreitung von Smartphones geht ein beschleunigtes Wachstum der weltweiten Datennutzung einher. Die über Smartphones übertragene Datenmenge wird nach Prognosen des Reports bis 2020 um das Zehnfache zunehmen. 80 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs auf der Welt werden von Smartphone-Nutzern generiert. Die durchschnittliche monatliche Datennutzung pro Smartphone wird beispielsweise in Europa bis zum Jahr 2020 von aktuell 1,2 GB auf 6,5 GB ansteigen. In Nordamerika liegt der Anstieg von 2,4 GB auf 14 GB.



Jedes Jahr, bis 2020 wird das Volumen der mobil übertragenen Videodaten um bemerkenswerte 55 Prozent wachsen und schließlich 60 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Dieses Wachstum kommt größtenteils daher, dass die Nutzer einerseits Streaming-Dienste bevorzugen und dass sich andererseits die Einbettung von Videos in Onlineinhalten immer mehr durchsetzt, etwa bei Nachrichten, Werbung und in den sozialen Netzen.

Bei dem Blick auf den Datenverbrauch in entwickelten Mobilfunkmärkten zeigt der Report, dass ein wesentlicher Anteil des Datenvolumens durch eine begrenzte Zahl von Nutzern erzeugt wird. Diese intensiven Datennutzer stellen zehn Prozent der Teilnehmer dar, erzeugen aber 55 Prozent des gesamten Datenverkehrs. Den größten Anteil nimmt dabei der Videokonsum ein, den der typische Vielnutzer 2014 üblicherweise etwa eine Stunde pro Tag nutzte – dies sind zwanzigmal mehr als der Durchschnittsnutzer.



Mit dem Mobility-Report macht Ericsson wichtige Prognosedaten, Analysen und Erkenntnisse zum mobilen Datenverkehr, zu Teilnehmerzahlen und zum Verbraucherverhalten zugänglich, um Markttrends in der heutigen vernetzten Gesellschaft aufzuzeigen.

Ericsson führt regelmäßige Verkehrsmessungen in über 100 Kommunikationsnetzen in allen wichtigen Regionen der Welt durch. In einer ausgewählten WCDMA- beziehungsweise HSPA- und LTE-Netzen werden auch detaillierte Messungen vorgenommen, um verschiedene Muster beim Datenaufkommen zu erkennen.

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Bild: © Ericsson

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