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Komponenten | 19 April 2006

Schweizer Geschäftsmann im<br>Korruptionsfall Infineon angeklagt

Die Staatsanwaltschaft München hat im Korruptionsskandal um den deutschen Chiphersteller Infineon AG Anklage gegen einen schweizerischen Geschäftsmann erhoben, der im Verdacht steht Provisionen für Sponsorenverträge bezahlt zu haben.
Ralf-Udo Schneider werden Bestechung und Beihilfe zur Untreue vorgeworfen, sagte der Münchener Staatsanwalt Anton Winkler. Die Schweizer Behörden hatten Schneider bereits vor einiger Zeit an Deutschland ausgeliefert, sagte er.

Auch gegen die früheren Infineon-Manager Ulrich Schumacher und Andreas von Zitzewitz wird weiter ermittelt.

Schneider, der im August in der Schweiz verhaftet wurde, steht unter Verdacht hohe Zahlungen an die Infineon-Manager geleistet zu haben, um dafür vom Unternehmen Sponsorenverträge für Motorsportveranstaltungen zu erhalten. Er hat den Vorwürfen jedoch widersprochen.

Zitzewitz, früherer CEO und Chef des Speicherbereichs von Infineon, trat nach dem Bekannt werden der Vorwürfe im vergangenen Juli von seinem Posten zurück.

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