Anzeige
Anzeige
© conrad Markt | 20 November 2014

Conrad Electronic investiert 56 Mio. Euro in Logistikerweiterung

Das Conrad Logistikzentrum am Firmensitz und Autobahnknotenpunkt in Wernberg-Köblitz gilt als eine der modernsten Distributionsanlagen in Europa.

Klaus Conrad, Werner Conrad und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer geben das Startsignal für die neue Logistik
-----

-----

Das Logistik-Zentrum von © Conrad
Um das Unternehmen für den weiteren Expansionskurs zu rüsten, wurden mit einem Investitionsvolumen von 56 Mio. Euro die Lager- und Versandkapazitäten des Logistikzentrums erweitert.

Am 13. November 2014 weihte das Unternehmen den Erweiterungsbau des Logistikzentrums zusammen mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer ein und startete so bestens vorbereitet in das Weihnachtsgeschäft. In seiner Rede bedankte sich Werner Conrad, Vorsitzender des Conrad-Verwaltungsrates, bei seinen Mitarbeitern und auch bei seinen Kunden: „Wir erweitern unsere Kapazitäten für unsere Kunden und können dies auch nur dank unserer Kunden tun. Deshalb möchte ich mich heute vor allem bei unseren Kunden bedanken. Wir haben bewusst darauf verzichtet, alle 16 Millionen einzuladen, sondern stattdessen stellvertretend einige unserer besten und treuesten Kunden und wir freuen uns, dass Sie heute bei uns sind.“ Sein ganz besonderer Dank galt dem Ehrengast Horst Seehofer, der bereits beim Spatenstich des Projektes dabei war: „Ein herzlicher Willkommensgruß gilt natürlich unserem Bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Horst Seehofer.“

Ziel der Erweiterung: Effizienz für Kunden, gute Arbeitsatmosphäre für Mitarbeiter

Aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre und des enormen Sortimentsausbaus stieß das Logistikzentrum am Standort Wernberg-Köblitz erneut an seine Grenzen. Seit dem Bau der ersten Logistik im Jahre 1976 hat das Unternehmen im Schnitt alle fünf Jahre in eine neue bzw. erweiterte Logistik investiert, erklärte Werner Conrad. Mit dem aktuellen Ausbau wurde die Gebäudegrundfläche um 13.000 qm auf insgesamt 54.000 qm erweitert. Dazu wurden 7.500 Tonnen Beton, das entspricht ungefähr 850 Betonmisch-LKW, und 3.000 Tonnen Stahl verbaut, 500 km Leitungen verlegt und 10 km Fördertechnik installiert.

Damit hat sich das Logistikzentrum zu einer gigantischen Hightech-Distributionsanlage entwickelt. Das zweigeschossige Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 325 Metern, 175 Meter Tiefe und 23 Metern Höhe verfügt nun über insgesamt 100.000 Quadratmeter Logistikfläche. Im neuen vollautomatischen Shuttlelager fahren 375 Shuttles, die durch 60 Shuttle- und Behälterheber Zugriff auf 200.000 Lagerplätze haben.

Neben der Kapazitätserweiterung auf bis zu 100.000 Pakete pro Tag stand auch die Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter im Fokus. „Bislang war es so, dass die Mitarbeiter zur Ware gehen mussten, also in die jeweiligen Lagergänge ihrer Kommissionierzonen, um dort einzelne Produkte herauszuholen. Mit unserem neuen System kommt jetzt die Ware zum Mitarbeiter. Das macht das Arbeiten für die Menschen im neuen Logistikbereich deutlich einfacher und natürlich auch effizienter“, erklärt Werner Conrad. „Wir haben ebenso darauf geachtet, die Arbeitsatmosphäre so angenehm wie möglich zu gestalten. So werden beispielsweise spezielle Versandwannen eingesetzt, die wenig Lärm erzeugen und Lichtschranken an den Förderbändern verhindern ein Aufeinanderprallen der Behälter. Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt bestand jedoch darin, die bestehenden Logistik-Komponenten mit den Neuen zu einem Gesamtsystem zu verbinden.“

Standorttreue Oberpfalz: 56 Mio. Euro für Logistik

„Auch wenn viele Gründe für einen anderen Standort sprachen, so haben wir uns bewusst für den Ausbau unseres Logistikzentrums hier am Firmensitz entschieden“, betonte Werner Conrad. „Weil wir uns der Region verpflichtet fühlen. Weil wir selbst, obwohl unsere Wurzeln ja eigentlich in Berlin liegen, leidenschaftliche Oberpfälzer sind und wir natürlich möchten, dass unsere Investitionen den ortsansässigen Firmen und unsere Steuern dieser Region, der Stadt Hirschau bzw. der Gemeinde Wernberg-Köblitz zu Gute kommen.“ so Conrad.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.02.08 17:15 V9.2.4-1