Anzeige
Anzeige
Anzeige
© sergey pesterev dreamstime.com Komponenten | 08 Juli 2014

Virtuelle Plattform für schnelle Linux-Portierung

Renesas Electronics Europe gibt im Rahmen seiner Partnerschaft mit ASTC die Entwicklung eines neuen ASICs für einen Unterhaltungselektronik-Kunden bekannt
Das ist eine Produktankündigung von Renesas. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Im Zuge der Zusammenarbeit konnte Renesas ein vollwertiges Board Support Package (Secure Boot, Treiber und Betriebssystem) bereits vor Verfügbarkeit des Chips bereitstellen. Dank der schnellen und effizienten Entwicklung sowie der Zusammenarbeit im multinationalen Team zwischen Renesas und ASTC designte Renesas den ASIC außerordentlich schnell, was dem Kunden die Time-to-Market für seine neue Bildverarbeitungslösung verkürzt.

ASICs der neuen Generation für Bildverarbeitung

Das ASIC der neuen Generation von Renesas, in dem ein kundenspezifischer Hardwarebeschleuniger auf der Basis eines gewöhnlichen ARM Cortex integriert wurde, verbessert die Bildqualität und die Videoanalyse-Leistung erheblich. Während Renesas die Hardware-Entwicklung verantwortete, brachte ASTC seine virtuelle Plattformlösung VLAB zusammen mit bestehenden ARM-Toolboxes und Modellen mit ein, um eine virtuelle Plattform für den neuen Renesas ASIC zu erstellen und zu integrieren.

Da die virtuelle VLAB-Plattform bereits vor Verfügbarkeit des physikalischen Chips für die Softwareentwicklung bereitstand, und dank der innovativen Debugging-Funktionen für Hard- und Software, dauerte die Linux-Portierung nur wenige Wochen. Infolge konnte ASTC einen auf der virtuellen Plattform laufenden Linux-Kernel bereits lange vor Silizium-Verfügbarkeit liefern.

Schnelle Entwicklung ohne die Notwendigkeit verfügbarer Hardware

ASTC nutzte VLAB mit der standardmäßigen ARM Virtual Platform Toolbox, um die Entwicklung und Integration auf der virtuellen Plattform für das neue Renesas-Bauteil zu beschleunigen. Die VLAB ARM Toolbox umfasst die ARM Cortex-A9 ISS-Modelle, die ARM PrimeCell Toolbox sowie eine QuickStart Reference Virtual Platform. Die QuickStart Reference Virtual Platform zur kundenspezifischen Anpassung enthält eine vor-integrierte Plattform mit Muster-Kernel und Test Cases. Mit ihr können Entwickler ihre Entwicklungsarbeiten deutlich beschleunigen, da sich Software-Applikationen sofort laden und ausführen lassen.

Linux-Portierung in kaum mehr als zwei Wochen

Nach der Erstellung der Plattform für das Renesas-Bauteil portierte Renesas einen gewöhnlichen Linux-Kernel innerhalb von wenigen Wochen auf dieses virtuelle Board. Das Team leistete hiermit einen wichtigen Beitrag, um die Software lange vor Verfügbarkeit der Hardware bereitstellen zu können. Renesas nutzte diese Plattform darüber hinaus, um den Boot-Code, welcher im Fehlerfall zu einem Respin des ASICs führen würde, zu entwickeln. Man kann nun also überprüfen, ob dieser Code ausreichend stabil für die Anwendung ist.

Dabei nutzten die Renesas-Ingenieure das einfache Scripting-API von VLAB, um die Boot-from-UART-Routine bei unterschiedlichen Baud-Raten zu verifizieren. Außerdem verwendet Renesas die RealIO™ Ethernet-Schnittstelle zur Validierung der Boot-from-Ethernet-Routine anhand der gleichen Boot-Werkzeuge, die auch bei der realen Hardware zum Einsatz kommen.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Weitere Nachrichten
2017.08.13 16:10 V8.5.9-2