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© alexander podshivalov dreamstime.com Komponenten | 27 Januar 2014

1H'Jan DRAM- Lieferpreise fallen

Die DRAM-Lieferpreise sinken allmählich wieder. Grund dafür scheint eine erhöhte Produktionsauslastung bei SK Hynix Wuxi zu sein, welche auch die Engpässe in der Lieferkette lockern sollte, schreibt DRAMeXchange.
Der Höchstpreis für Mainstream-4GB Module ist bereits von USD 35 auf USD 34 gefallen. Dies wird als Indikator für bevorstehenden Preisänderungen im Markt angesehen. Berechnungen auf der Grundlage von Durchschnittspreisen am Markt (USD 33) legen nahe, dass der Preis für 4 GB-Chips bei ca. USD 3,81 liegt (10,3% niedriger als der Barpreis von USD 4,203).

Avril Wu, Assistent Vice President bei Trendforce, prognostiziert, dass sich die DRAM-Lieferpreise Ende 1Q/2014 den Barpreisen angleichen werden, um dann im 2Q/2014 zu fallen.

Da sich die Auswirkungen des Feuerunfalls (im September 2013) in der Wuxi Anlage von SK Hynix langsam verringern, wird die Produktion der DRAM-Hersteller - wie etwa Samsung (25nm) oder Micron (30nm) - in geregelten Bahne verlaufen. SK Hynix wiederum wird im Februar zu einem normalen Lieferniveau zurückkehren.

Während es schwierig sein wird, dass die Preise sich der oben erwähnten Marke von USD 35 nähern oder diese übertreffen werden, soll SK Hynix eine Preisanpassung 'nach oben' planen (sobald auch die letzten Auswirkungen des Feuers beseitigt sind. Mit dem derzeit am Markt existierenden Oligopol, liegt die akzeptable Preisspanne (für PC OEMs) momentan zwischen USD 33 und 32.

Mit Blick auf die Nachfrage; die Lieferzahlen bei Notebooks werden im Februar (nach dem chinesischen Neujahrsfest) wahrscheinlich um 30% MoM fallen. Dadurch werden wahrscheinlich auch die Lieferpreise stärker als erwartet fallen. Trendforce hält an seinen ursprünglichen Vorhersagen fest: die Lieferpreise werden im 1Q/2014 auf das Niveau von September 2013 (Pre-Fire) zurückkehren; die Preise für Mainstream-Module werden zwischen USD 28-27 liegen; der Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise wird die niedrigeren Fertigungskosten widerspiegeln.

Der massive Preisverfall - welcher potenziell im 2Q/2014 einsetzen könnte - wird zweifellos negative Auswirkungen auf die Gewinnprognosen der Hersteller haben.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-1