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Komponenten | 03 November 2006

Gibt es auch Preisabsprachen bei deutschen Chipherstellern?

Die Kartellbehörden der EU-Kommission vermuten Preisabsprachen bei deutschen Chipherstellern und haben daher bereits am 11. Oktober Geschäftsräume von mehreren SRAM-Herstellern durchsuchen lassen. Welche Unternehmen unter dem Verdacht der verbotenen Kartellbildung stehen, hat die EU-Kommission nicht mitgeteilt.
Auch seien die Durchsuchungen erst ein vorbereitender Schritt in der Untersuchung, die nichts über eine mögliche Schuld der betroffenen Firmen aussagen.
Auch in den USA haben die Kartellbehörden bereits mehrere SRAM-Hersteller in Visier, hierzu gehören soweit derzeit bekannt Sony, Mitsubishi, Samsung, Toshiba und Cypress. Genaue Details wollten bislang aber weder die betroffenen Firmen noch das Justizministerium bekannt geben. Das US-Justizministerium hatte der DRAM-Branche Preisabsprachen nachgewiesen. Einige Verfahren wurden bereits mit Verurteilungen abgeschlossen, andere Verfahren laufen noch.

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