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© Leoni Komponenten | 05 September 2011

Leoni übernimmt vorzeitig 2.Hälfte von Daekyeung

Leoni übernimmt vorzeitig zum 1. Januar 2012 die verbliebenen 50% südkoreanischen Bordnetz-Herstellers Daekyeung.
Die vollständige Übernahme des Joint Venture Partners, die damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant stattfindet, soll die Erschließung des dortigen Automobilmarktes beschleunigen.

"Wir wollen mit Hilfe der vorgezogenen Akquisition unsere Aktivitäten in Südkorea schneller ausbauen", begründet Uwe H. Lamann, Vorstandsmitglied der Leoni AG mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Wiring Systems, den Erwerb. "Unser Ziel ist, den Umsatz in Südkorea durch die Ausweitung des Geschäfts mit Bestandskunden und den Gewinn von Neukundenprojekten bis zum Jahr 2015 annährend zu verdoppeln." Bislang gehören General Motors, SsangYong und Volvo zu den Hauptabnehmern, die Leoni mit Kabelsätzen und Bordnetz-Systemen beliefert.

Daekyeung hat seinen Hauptsitz in Busan, Südkorea, beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und produziert an drei Standorten in China. Neben Penglai und Weihai befindet sich das jüngste Werk in Jining, strategisch günstig gelegen zwischen Peking, Shanghai und der Hafenstadt Qingdao. Seit Jahresbeginn wird dort vor allem für die Global Compact Plattform von General Motors gefertigt. Das 1989 gegründete Unternehmen wird im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich zwischen 130 und 140 Millionen Euro erwirtschaften und den Leoni-Konzernumsatz entsprechend steigern.

Durch den vorgezogenen Erwerb erlangt Leoni die volle Kontrolle über die strategische Weiterentwicklung der südkoreanischen Aktivitäten. Fortschritte sollen insbesondere bei der Einbindung der drei Daekyeung-Standorte in das globale Leoni-Produktionsnetzwerk erreicht werden. Es ist des Weiteren geplant, das bereits vollständig zu Leoni gehörende Entwicklungszentrum in Ansan bei Seoul auszubauen und dadurch die Kompetenz für neue Technologien und Komponenten zu stärken.

Leoni hatte die ersten 50% von Daekyeung im Juni 2008 erworben. Bereits ein Jahr zuvor schlossen beide Unternehmen einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung von Kabelsätzen.

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